Peter-Friederichs-Kunst

 
  Die Illumination des Verborgenen

 

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Ingrid Zimmermann, Süddeutsche Zeitung, München
„ Peter Friederichs, als Maler Autodidakt- was angesichts seiner hochentwickelten, formal wie farblich unangreifbaren Techniken von Temparalasur und Öl über Tusche und Aquarell bis zu Kupferstich und Radierung fast nicht zu glauben ist- holt alles nur Vorstellbare an Gestalten aus den Reichen des Menschen, der Tiere, der Pflanzen und Objekte und lässt es sich vermischen.
Besonders verblüffend ist der Umstand, dass in den wenigen Arbeiten aus dem Jahr 2001 die traumdunkle Schwere in den frühen Bildern gewichen ist. Die Hintergründe werden heller, fast durchscheinend, und die Formen lösen sich auf. Nur noch Releikte stehen da wie Mauern einiger Paläste, von denen wir nicht mehr wissen, welches Leben sich in sich schlossen Freiheit ist gewonnen.

Dr.phil..Ulrich Reißer ,Kunsthistoriker und Publizist, München
„Die brilliante, fast altmeisterliche Maltechnik und die großartige kompositionelle Anlage eröffnen dem Betrachter ein imaginäres Bildgeschehen, das zur Deutung einlädt! Ein leichtes Unbehagen mag sich einstellen, aber er greift wieder sein Doppelspiel auf, dass Friederichs perfekt beherrscht: das Bild als solches und seine Inhalte sind ganz Organismus, stimmig und funktionierend in ihrer jeweiligen Eigenart.“

Roland Frankenberger, Feuilletonist, Miltenberg
„Von allen Bildern des Künstlers geht dabei eine eigenartige Kraft aus, die Illusionen zu erzeugen vermag. Wie eine Reise in Unbewusste erscheinen die ausgestellten Werke des Künstlers. Rätselhaft und beinah übersinnlich öffnen sich hier Bildwelten voller Mystik. Tanzende Fabelwesen, Chimären verschmelzen zu albtraumhaften Szenen, deren Faszination unbestritten ist. Sowohl die Thematik und der Aufbau der Komposition als auch die perfekte Pinseltechnik erfordern ebenso viel Zeit wie die Beschäftigung mit den imaginären Geschehnissen.“


 

Animus+Aximus